Die Erarbeitungsphase

Die Erarbeitungsphase ist normalerweise durch selbsttätiges Arbeiten der Schüler gekennzeichnet. Selbst wenn man die hehren Ideale der Pädagogik beiseite lässt, ist dies sinnvoll:

Es ist denkbar, dass die Erarbeitungsphase in zwei Teile aufgeteilt wird. Im ersten Teil wird im Plenum am Inhalt gearbeitet: Lehrervortrag, Fragend-entwickelndes Vorgehen etc. (Erarbeitung I). Im zweiten Teil beginnt dann die selbsttätige Arbeit der Schüler, in der sie den Inhalt bearbeiten, vertiefen und hoffentlich behalten (Erarbeitung II).

Beispiele:

„Geographische” Handlungsmuster

  • Bilder sehen und verstehen
  • Umgang mit dem Atlas/ mit Karten
  • Texte, Quellen auswerten
  • Informationsmaterial auswerten
  • Diagramme auswerten, vergleichen, zeichnen
  • Erkundungen/ Exkursionen durchführen
  • ein Experiment durchführen, protokollieren und auswerten
  • ein Profil zeichnen
  • Visualisieren mit Wandzeitung und Plakat
  • einen Vortrag vorbereiten und durchführen
  • Befragung/ Interview durchführen und auswerten
  • Plan- und Rollenspiele
  • Informationen über ein Land/ eine Region beschaffen
  • Gesteine sammeln und bestimmen
  • Orientieren mit dem Kompass
  • eine Mindmap erstellen
  • Karikaturen auswerten
  • Arbeit mit Nachschlagewerken (Lexikon, Lehrbuch, Atlas)
  • Wetter beobachten
  • eine Collage erstellen
  • Filme/ Animationen auswerten
  • Auswertung von Luftbildern
  • Arbeit mit dem Globus
zusammengetragen von B. Althoff nach: Haubrich 1997; Gemeiner 2003.